Krieg und Frieden 1918/2018 – Oberhausen erinnert sich im November

Bitte klicken Sie zur Darstellung des ausführlichen Programms auf das Vorschaubild.Krieg und Frieden

Herzliche Einladung zur Themenwoche „Krieg und Frieden 1918/2018“ vom 04. bis zum 18. November 2018!

Vor 100 Jahren endete 1918 der Erste Weltkrieg, der in der Geschichtswissenschaft als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wird. Denn dieser Krieg mündete in einen Frieden, der den Besiegten mit dem Grundsatz der Vergeltung, des Machtverlustes und des Schadensersatzes entgegentrat.  Es wurde keine neue Friedensordnung geschaffen, welche auch von den Besiegten akzeptiert wurde. Viele Konflikte haben in ihm den Ursprung, seien es die Staatsgrenzen im Nahen Osten oder der Krieg in der Ostukraine. Daher lohnt sich die Erinnerung an 1918 aus Verantwortung für die Geschichte und den Frieden in der Welt von heute. Krieg, Frieden und Revolutionen in Europa um 1918 zogen bis 1945 eine Fülle von Kriegen, Verbrechen und Leiden nach sich. Dazu zählt auch die Reichspogromnacht, die sich zum 80. Mal jährt, sowie der anschließende Völkermord an den europäischen Juden. In manchem wirkt der Erste Weltkrieg bis heute nach.

Es fordert uns auf, 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im November 2018 eine Vielzahl von Veranstaltungen durchzuführen, die uns ebenso vielfältige Zugänge zu und Sichtweisen auf Krieg und Frieden in Oberhausen, an den Fronten und in der Welt eröffnen. Dazu zählt auch, die Gefahren des Krieges und die Chancen auf Frieden heute und morgen zu erkennen und zu Maßstäben unseres Urteilens und Handelns zu machen.

Die evangelische Christuskirche hat zu der Veranstaltungsreihe die Initiative ergriffen und die engagierte Trägerschaft übernommen. Zahlreiche Partner, darunter die Stadt Oberhausen und Oberhausener Schulen wirken mit.

Wir laden alle Oberhausenerinnen und Oberhausener jeder Generation, jeder Religion und jeder kulturellen Herkunft herzlich zur Teilnahme ein. Nutzen Sie bitte die Vielfalt der Angebote!

Sonntag, 09.09. Tag des offenen Denkmals: Führung und Orgelkonzert

Herzliche Einladung zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 09.09. in der Christuskirche von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr!

Um 15:30 Uhr erwartet Sie eine Führung durch Andreas von Scheven von der Unteren Denkmalbehörde und Werner Maliska vom Architekturbüro Kölsch + Maliska. Im Rahmen der Führung wird die nun anstehende Sanierung am Objekt erläutert. Dauer ca 1,5 Stunden.

Ab 17 Uhr spielt Kantor Konrad Paul an der Hey-Orgel Orgelwerke von Bach, Schumann, Alain und Guilmant. Spenden für die Kirchenmusik werden erbeten.

Download des Flyers der Stadt Oberhausen zum „Tag des offenen Denkmals“.

Unsere alte Dame plaudert in den letzten Augusttagen

Drinnen in mir soll ruhig aufs Bild.
Auch wenn es nicht aufgeräumt ist. Und nicht makellos“.
Denn wer ist das schon: innendrin aufgeräumt und makellos. Wäre doch auch langweilig.
Hab ich schon erzählt: Jetzt will sogar das Land NRW, dass es mir wieder Ach nee, ach nee. Jetzt bin ich schon wieder in der Zeitung! Mit diesen tollen Fotos von dem Herrn Krämer.

Wer in diesen Tagen hinter meinen grünen Arbeitskittel guckt, kann sehn, dass ich ein bisschen errötet bin. So viel Aufmerksamkeit! Wobei, ich muss ja zugeben, dass ich doch überlegt habe, ob ich den Bildern von meinem Innenleben zustimme. Wer lässt sich denn gerne hinter die Fassade schauen…

„Wie´s innen aussieht, geht keinen was an!“ haben Sie vielleicht auch schon mal gehört, diesen Satz.

Dabei ist das doch eigentlich so ein Blödsinn. Grade innendrin ist oft so viel Schönes. Also, in mir und auch in Ihnen.
Wenn man jemand kennenlernen will, ist das Außen auch nett, aber liebhaben kann man nur, was so drinsteckt, sieht man nicht sofort, kann man aber spüren. Find ich.
Weil mir das so überlegt hab, hab ich dann auch gesagt: „ Das gut geht.
Die haben richtig viel Geld gegeben, für meinen Turm.
Na, da will ich mal genau sein: ist ja eigentlich nicht mein Turm, sondern euer.
Oder eben unser gemeinsam. So eine Kirche gehört ja nicht sich selbst, sondern allen, denen sie wichtig ist.

Ich hab mich auf jedem Fall über die Hilfe sehr gefreut, war auch sympathisch, diese Begegnung mit ihnen, wie sie da alle kamen: die Regierungspräsidentin und die Leute von den Denkmalbehörden und von der Stadt.

Sie sind sogar mit dem Aufzug hoch, um mir so richtig nah zu sein.
Das mochte ich.
Ich hab mich auch sehr bemüht, nicht zu wackeln, damit keiner und keine Angst haben braucht.
Ist mir auch gelungen. Vielleicht kommen sie ja noch mal wieder?

Hach, ich hab´s gut: ich kann immer was Schönes erzählen!
Das wünsche ich Ihnen auch: dass Sie immer wieder mal was Schönes zu erzählen haben.

In diesem Sinne
Ihre, Eure alte Dame

Übergabe der Fördergelder des Landes NRW

Liebe Gemeinde,

in den vergangenen Tagen konnten Sie folgende Überschriften in der WAZ oder auf der Seite www.brd.nrw.de der Bezirksregierung Düsseldorf lesen: „Kräftige Finanzspritze für Kirchturm“ oder „Freude über Förderbescheid“. Tatsächlich war es all das und darüber hinaus im wahren Sinne ein (Meilen)-Stein bei der Durchführung der Sanierungsarbeiten an unserer Kirche.

In großer Runde konnte unsere Pfarrerin Ilona Schmitz Jeromin im Gemeindehaus am Montag, den 13.08.2018 aus den Händen der Regierungspräsidentin Frau Birgitta Rademacher den Förderbescheid über 330.000 € entgegen nehmen. Bei einem Snack und Kaffee/Saft hatten sich viele an diesem Prozess beteiligte Personen eingefunden. So waren u. a. Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf in Person des Herrn Harald Siebert als zuständiger Dezernent für die Baudenkmalpflege, Herr Dipl. Ingenieur Werner Maliska vom Ingenieurbüro Kölsch und Maliska aus Duisburg, sowie von der Stadt Oberhausen Frau Sabine Lauxen als Beigeordnete vertreten. Auch der Förderverein war mit dem Vorstandsmitglied und Presbyter Rainer Kullmann anwesend.

Nachdem Frau Rademacher den Förderbescheid vor den Augen der Anwesenden unterschrieben und die entsprechenden Fotos gemacht wurden, ging es zu Baustelle. Hier ließ es sich die Regierungs-präsidentin nicht nehmen, den Turm mit dem Baustellenaufzug zu befahren und sich die Arbeiten direkt von Herrn Maliska erläutern zu lassen.

Die von der Landesregierung nun bewilligten 330.000 € sind ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung des 1. Bauabschnittes, indem es um die Sanierung des Turmes und der Front unserer Kirche geht. Neben den Eigenmitteln der Kirchengemeinde wird dieser Abschnitt auch durch Fördergelder der Stiftung KiBa in Höhe von 50.000 € und den Kirchenkreis Oberhausen unterstützt.

Für den 2. Bauabschnitt ist unsere Christus-Kirchengemeinde nun aber auf umfangreiche weitere finanzielle Unterstützung angewiesen, da unsere zweckgebundenen Eigenmittel nahezu auf-gebraucht sind. Ein dreiköpfiger Arbeitskreis (Pfarrerin Ilona Schmitz Jeromin, Herr Rainer Kullmann) unter der kompetenten Leitung unserer Küsterin Brigitte Rösner ist also weiterhin damit beschäftigt, Fördermöglichkeiten heraus zu finden, Antragsformulare zu verstehen und auszufüllen, mit diversen Anhängen (Bauzeichnungen, Fotos, Grundrissen uvm.) zu versehen und fristgerecht zu versenden.
Auch unser Förderverein für die Ev. Christuskirche Alt- Oberhausen e.V. beteiligt sich engagiert an der Finanzierung der Baumaßnahme. Doch dazu an anderer Stelle mehr.           Abschließend bleibt an dieser Stelle erst mal die Freude festzuhalten, dass der 1. Bauabschnitt finanziell abgesichert ist, Anträge zur finanziellen Unterstützung für den 2. Bauabschnitt schon auf dem Weg oder in Bearbeitung sind und viele Menschen – auch an entscheidenden Stellen – unserer Kirche sehr wohlgesonnen sind. Dies lässt uns für die weiteren Sanierungsarbeiten – auch des Kirchenschiffes und der Glocken – zuversichtlich in die Zukunft schauen.   

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Kullmann 

Musik im September in der Christuskirche

Im September wird es eine Vielzahl von musikalischen Veranstaltungen geben, einige in Kooperation mit dem Kulturamt und der Musikschule Oberhausen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie diese Vielfalt!!

Sonntag, 2. September 18 Uhr – Evensong mit der Ev. Singgemeinde

Musikalischer Abendgottesdienst mit Chorwerken von Schütz, Brahms, Franck, Stanford, Copland

 

Sonntag, 9. September 10 Uhr – Musikgottesdienst mit allen drei Chören

Sonntag, 9. September 17 Uhr – Orgelmusik zum Tag des offenen Denkmals

Kantor Konrad Paul spielt Orgelwerke von Bach, Schumann, Alain

 

„Hömma“ – Jazzfestival Oberhausen bei uns zu Gast mit zwei Konzerten:

Mittwoch, 12. September 20 Uhr – Quadrivium mit Markus Stockhausen (Trompete), Cello, Piano, Percussion

Freitag, 14. September 19.30 Uhr – „Shatabdi“ – Saxophon und Piano

Eintrittskarten unter www.jazz-in-oberhausen.de und bei der RUHRTourismus

 

Orgelschnuppertag für Entdecker – Samstag, 15. September 11-13 Uhr

in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Oberhausenspieltisch-der-orgel

„Die Königin zeigt sich“ – Orgelvorführung, Mitmachaktion, Einblicke und Hintergründe zu unserer Hey-Orgel, Abschluss: kleines Orgelkonzert

Eintritt frei

 

Vorschau: OrgelDreiKlang – Sonntag, den 7. Oktober 15 – 18 Uhr

ökumenische Orgelwanderung durch die City Oberhausens – Christuskirche: Kammermusik

Unsere alte Dame plaudert zum Geburtstag (Samstag, den 4.8.18)


Es ist mir schon ein wenig unangenehm, dass ich zum meinem Geburtstag nicht selber einen Kuchen backen kann, aber im Alter lassen manche Fähigkeiten eben nach. (Wobei, ich geb´s ja zu: ich hab noch nie in meinem Leben einen Kuchen gebacken. Es macht aber Spaß mit dem Alter ein bisschen zu kokettieren)

Haben Sie meine Geburtstagseinladung zum 154. überhaupt bekommen?

Wenn nicht, wiederhole ich sie gerne: Am Samstag, den 4. August, 15.00 Uhr treffen sich alle, die mit mir feiern wollen, im Kirchgarten und vor dem Kirchgarten. Und, wie ich so zart angedeutet habe: es wäre nett, wenn Sie einen Kuchen mitbringen.

Wie es mir sonst so geht? Recht gut eigentlich, mit der Hitze komme ich klar, die Arbeiter sind sehr nett zu mir, sie versuchen sanft mit mir umzugehen und meistens gelingt es ihnen auch. Und wenn doch mal was zwickt, was soll´s, ich weiß ja, wozu es gut ist.

Ich fühle mich auch sehr gewürdigt. Da war vor einigen Wochen schon wieder ein schöner Artikel über mich in der WAZ zu lesen, noch mal Danke an den Journalisten.

Und wenn ich mich so umhöre (ja, wir Kirchtürme verständigen uns ab und zu, aber wie, ist versiegeltes Kirchtürmegeheimnis, das verrate ich also nicht), krieg ich mit, dass ich die meistfotografierte Sanierungskirche bin. Da ist jetzt schon ein Bilderschatz entstanden. Aber das wissen Sie ja von der homepage.

Ach, ich merke, die Hitze macht mich doch ein wenig schläfrig. Ich höre mal auf mit der Plauderei, und erzähle bei meiner Geburtstagsfeier weiter.

Wäre schön, wenn wir uns da sehen!

Ihre heute etwas müde alte Dame

Nächster Evensong am 2. September

Evensong – ein Abendlob nach anglikanischer Tradition mit einem festen Ritus, jahrhundertealt und bis heute lebendig: Auch in der Christuskirche soll in den kommenden Monaten diese attraktive Form zwischen Gottesdienst und Abendmusik einmal monatlich ausprobiert werden.

Der nächste Evensong findet am Sonntag, den 2. September um 18 Uhr mit der Ev. Singgemeinde statt. Zu hören sein werden Motetten, Chorsätze alter und neuer Meister deutscher, englischer und amerikanischer Herkunft: Werke von Brahms, Pepping und Copland. Als festen Bestandteil ein Magnificat von Stanford und ein Nunc dimittis von Melchior Franck.

Die Reihe soll fortgesetzt werden, weitere Termine sind in Planung.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Kirchenmusik werden erbeten.

Die Turmsanierung der „alten Dame“ – eine Fotostrecke

Herr Rolf Krämer, Fotograf aus Oberhausen begleitet und dokumentiert fotografisch die Turmsanierung unserer Christuskirche, der „alten Dame“ und mit über 150 Jahren ältesten Kirche in Oberhausen. An dieser Stelle werden wir so alle Oberhausenerinnen und Oberhausener auf dem Laufenden halten und über die Fortschritte informieren.

2018-07-04 Auf einigen Bildern sind sogenannte Zuganker zu sehen, die den Turm stabilisieren sollen. Um diese einzusetzen wurden erst Probebohrungen gemacht, um zu prüfen, ob sich hinter dem Mauerwerk eventuell Hohlräume befinden. Wurden Hohlräume gefunden, so wurden diese unter Druck mit Spezialmasse gefüllt. Dazu dienten die schwarzen Kunststoffventile.