Die Christuskirche – Unsere alte Dame plaudert weiter

„Ich bin ja immer noch aufgeregt! Haben Sie es auch mitgekriegt: Letzte Woche war ich in der Zeitung! Sogar mit Bild!
Hoffentlich hat keiner bemerkt, dass ich vor Verlegenheit ein bisschen rot geworden bin. So viel Aufmerksamkeit für eine alte Dame. Da fühle ich mich sehr geehrt.
Wobei: ein wenig peinlich ist es mir schon, wenn ich höre, wie viel Geld für mich ausgegeben wird.
Und neulich-stellen Sie sich das mal vor- hörte ich sogar, wie einer im Vorübergehen sagte:
„So viel Schotter für ein Lifting! Die muss ja wirklich eitel sein! Andere Kirchen sehen schließlich auch alt aus!“
Da wäre ich beinahe aus meinem Korsett rausgesprungen und hätte ihm ein paar Takte gesagt:
Lifting! So ein Blödsinn! Ich mag meine Falten und Runzeln, die gehören zum Älterwerden.
Es geht bei mir doch nicht ums Schön Aussehen, es geht um meine Standhaftigkeit.
Und die will ich mir noch erhalten. Gerade im Alter habe ich ein Recht darauf!“
Gott sei Dank kam da gerade der Architekt zu mir. „Gnädige Frau“ sprach er mich an (so nennt er mich immer, hach, das höre ich so gerne), beruhigen Sie sich. Die allermeisten Menschen wissen doch, dass es Ihnen nicht um das Äußerliche geht.
Ihr Inneres ist den Menschen wertvoll. Deshalb ist es ihnen wichtig, dass sie der Stadt erhalten bleiben. Und machen Sie sich persönlich mal keine Sorgen um viele Geld, das für Sie ausgegeben wird. Dieses Geld, das von der Gemeinde kommt, das darf nur für Baumaßnahmen eingesetzt werden. Ihre Sanierung, gnädge Frau, geht nicht zu Lasten der Menschen in der Gemeinde.“
Mein Architekt spricht so manierlich. Dann erinnere ich mich an meine eigenen guten Sitten und werde immer respektabel und bewahre Haltung. Wobei: mit diesen Hunderten von Gerüststangen um mich herum kann ich gar nichts anders als Haltung bewahren!
Deshalb mit respektvollem Gruß
Ihre, Eure alte Dame

Unsere Kirche – die „alte Dame“ plaudert …

„Nun ist es soweit! Mein Turm hat ein Korsett bekommen! Endlich! Naja, so ganz wackelig habe ich mich vorher nicht gefühlt, ich war ja stolz auf meine Standfestigkeit. Aber wenn man wie ich 154 Jahre alt ist, braucht man doch allmählich Unterstützung. Und so bin ich nun erst einmal mit dem Gerüstaufbau gesichert.
Es ist ein gutes Gefühl, wenn sich Menschen um mich kümmern. Immerhin war ich im Laufe der Zeiten für so viele ein Ort der Gottesbegegnungen.

Verzeihen Sie bitte, ich werde immer ein bisschen rührselig, wenn ich in die Vergangenheit schaue.

Dabei ist die Gegenwart auch interessant für mich. Ich bin ja immer noch mit der Stadt sehr verbunden. Dass sich sogar Jugendliche für meine Zukunft einsetzen, macht mich richtig munter. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich zum Beispiel die Gottesdienstkollekte für meine Sanierung gewünscht. Wenn ich daran denke, könnte ich vor Freude hüpfen, aber: da ist ja das Gerüstkorsett. Man hat mir auch dringend von spontanen Bewegungen abgeraten.
Und übrigens, keine Sorge! Ich habe dreimal nachgefragt, man hat es mir fest versprochen:

Wenn ich wieder stabiler geworden bin, kommen diese Stahlstangen weg!

Ihr könnt mich dann in neuer alter Pracht bewundern, ich hoffe jedenfalls, dass ich in einigen Monaten frischer aussehe.

Bis dahin! Vielleicht mal im Gottesdienst?

Neuer Gottesdienstplan für die Gottesdienste in der Christuskirche, Beginn immer um 10.00 Uhr

Sonntag, 20. Mai:         Pfingstgottesdienst Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin

Montag 21. Mai :         Tauferinnerungsgottesdienst  Pfarrerin Michaela Breihan

Sonntag, 27. Mai :        Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin

Sonntag, 3. Juni :         Pfarrerin i.R. Dorothe Kiel

Sonntag, 10. Juni :       Pfarrer Falk Nerenz

Sonntag, 17.Juni:         Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin mit dem Kindergarten Almastr.

Sonntag, 24. Juni:        Pfarrer Gernot Ratajek-Greier

Sonntag, 1. Juli :          Pfarrerin Michaela Breihan

Dienstag, 3. Juli:          Ökumenischer Abschlussgottesdienst der Adolf-Feld-Grundschule um 8.15 Uhr mit Pfarrerin Michaela Breihan und Gemeindereferentin Katharina Liedtke.

Sonntag 8.Juli:             Pfarrerin Michaela Breihanfeiert ihren letzten regulären Gottesdienst in unserer Gemeinde – mit Taufen

Dienstag, 10. Juli:        Abschlussgottesdienst Kiga Nohlstr.um 14.30 Uhr in der Ev. Christuskirche mit Pfarrer Ratajek-Greier

Gemeindeversammlung am Sonntag, den 22.04.18

Wir laden herzlich ein zur Gemeindeversammlung am Sonntag, den 22. April nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus Nohlstraße.

Themen: Situation in unserer Gemeinde, Kirchturmsanierung, finanzielle Perspektiven in der Gemeinde und im Kirchenkreis und alles, was Sie, was Ihr erzählen oder fragen möchtet.

Wir trauern um Pfarrer Harald Wilhelm

„Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“

(Joh. 11,25)

 

Harald WilhelmWir trauern um unseren Pfarrer Harald Wilhelm.

Im April 1999 wurde er in sein Amt in der Christus-Kirchengemeinde Alt-Oberhausen eingeführt, mit seiner Frau Michaela Breihan hat er sich eine Pfarrstelle geteilt. So, wie Harald Wilhelm es sich bei seiner ersten Vorstellung im Gemeindebrief gewünscht hatte, gab es in den langen gemeinsamen Jahren sehr viele gute Begegnungen und zugewandte Gespräche: Bei seinen Hausbesuchen,bei den Taufen und Trauungen , in der Begleitung von Trauernden, im Spiel und Spaß auf den Kinderfreizeiten, bei Gottesdiensten in unserer Kirche, den Altenheimen, den Mini-Gottesdiensten und Schulgottesdiensten, der er kreativ und sorgsam gestaltete,bei den Feiern im Gemeindehaus,in der Begleitung des von ihm gegründeten Theaters „Spätlese“, bei dessen Aufführungen auch sein schauspielerisches Talent begeisterte, in seiner Mitwirkung in der EAB (Evangelische Arbeitnehmer Bewegung) und bei vielen anderen Gelegenheiten.

Menschen sind auf ihren Lebenswegen von Harald Wilhelm begleitet worden, er wurde in seiner Zuverlässigkeit, seinem Engagement und der Ernsthaftigkeit seines Glaubens geschätzt, er hat unsere Gemeinde mit seinen Begabungen mitgeprägt, er war beliebt.

Die Freude an seiner pfarramtlichen Arbeit hat sich Harald Wilhelm trotz hoher Anforderungen bewahrt, auch in der Zeit seiner Erkrankung war sie ihm sehr wichtig.Die Gemeinde verdankt ihm viel.Eine besondere Liebe galt dem Gemeindebrief, der homepage und überhaupt der Öffentlichkeitsarbeit. Die christliche Begleitung der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Bereichen lag ihm am Herzen.So hatte er auch vor einiger Zeit das Schulreferat des Kirchenkreises übernommen.

Harald Wilhelm verstand sich als „Pfarrer im Stadtteil, in Oberhausen“.Er pflegte überzeugt die ökumenische Zusammenarbeit und beteiligte sich auch an weiteren Stadtteilprojekten. Doch sein Blick ging auch über Oberhausen hinaus, er hielt Themen wie gerechten Handel und Bewahrung der Schöpfung im Bewusstsein.

Harald Wilhelm verstarb am Montag, den 19. März 2018. Er wurde 52 Jahre alt.

Wir werden ihn vermissen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Michaela Breihan und seinen Töchtern Hermine und Henrike.

Das Presbyterium der Christus- Kirchengemeinde

Neue Eltern-Kind-Gruppe startet am 12. April 2018

elternkindgruppeLiebe Eltern,
ich bin Antonia Matikowski-Stepuhn und starte ab dem 12.4.2018 eine neue Spielgruppe für Eltern und Kinder ab 1 Jahr bis 2 Jahren. Jeden Donnerstag treffen wir uns um 9:30 bis 11:00 Uhr im Kinderraum im Jugendkeller. Ich selber bin Mutter einer einjährigen Tochter und Sozialpädagogin in einer Mutter-Kind-Einrichung in Oberhausen und schon lange Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit.
Wenn ihr mitmachen möchtet, könnt ihr euch im Kindergarten Nohlstr. Mo-Fr:  8.00 – 16.00 Uhr Tel.: 80 55 56  melden.
Bei Fragen gerne eine E-Mail an Antonia Matikowski-Stepuhn schreiben.

Ich freue mich auf euch
Antonia Matikowski-Stepuhn