Kinderbibelmorgen zum "Verlorenen Sohn"

Über zwanzig Kinder und acht HelferInnen feierten zu dieser Geschichte den Kinderbibelmorgen. In vier Stationen durchlebten und spielten die Kinder das Gleichnis, zogen fröhlich mit dem Sohn hinaus in die Welt, verprassten das Erbe des Vaters im Wirtshaus, mussten dann die Schweine in der Fremde hüten, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Schließlich ging es dann mit hängendem Kopf zum Vater zurück. Aber welche Überraschung: Statt Vorwürfen und Ablehnung freut sich der Vater, umarmt den Sohn und veranstaltet sogar ein Fest vor Freude über die Rückkehr des Sohnes. Im Rollenspiel erlebten die Kinder das Wechselbad der Gefühle des Sohnes: Unternehmungslust, Verschwendung und Lebensfreude, Armut und Scham, Rückkehr und Bedenken, überraschende Aufnahme, Freude und Zuneigung.

Anschließend setzten sie sich in unterschiedlicher Form mit der Geschichte auseinander: ein Wandbehang mit den vier Stationen der Geschichte wurde gestaltet, eine Gruppe malte mit Straßenkreide Bilder der Geschichte draußen auf, einige machten Vertrauensspiele (Wie ist es, wenn ich mich fallenlasse und mich jemand auffängt?) und auch in der Küche fanden sich fleißige Helferinnen und Helfer, die ein Festessen für die 30 Gäste zubereiteten. Nach drei Stunden feiern, basteln, spielen und essen haben alle erfahren: Gott ist wie eine Mutter oder wie ein Vater: freut sich über jede und jeden, der zurückkehrt, trägt nicht nach, macht keine Vorwürfe, sondern freut sich so, dass es sogar ein Fest gibt!

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Nach Oben    Stand: 31.11.06   Aktuelles    Zum Anfang