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Über
zwanzig Kinder und acht HelferInnen feierten zu dieser
Geschichte den
Kinderbibelmorgen. In vier Stationen durchlebten und spielten die
Kinder das
Gleichnis, zogen fröhlich mit dem Sohn hinaus in die Welt,
verprassten das Erbe
des Vaters im Wirtshaus, mussten dann die Schweine in der Fremde
hüten, um
überhaupt etwas zu essen zu haben. Schließlich ging
es dann mit hängendem Kopf
zum Vater zurück. Aber welche Überraschung: Statt
Vorwürfen und Ablehnung freut
sich der Vater, umarmt den Sohn und veranstaltet sogar ein Fest vor
Freude über
die Rückkehr des Sohnes. Im Rollenspiel erlebten die Kinder
das Wechselbad der
Gefühle des Sohnes: Unternehmungslust, Verschwendung und
Lebensfreude, Armut
und Scham, Rückkehr und Bedenken, überraschende
Aufnahme, Freude und Zuneigung.
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Anschließend setzten
sie sich in unterschiedlicher Form mit der Geschichte
auseinander: ein Wandbehang mit den vier Stationen
der Geschichte wurde gestaltet,
eine Gruppe malte mit Straßenkreide Bilder der
Geschichte draußen auf, einige
machten Vertrauensspiele (Wie ist es, wenn ich mich fallenlasse und
mich jemand
auffängt?) und auch in der Küche fanden sich
fleißige Helferinnen und
Helfer, die ein Festessen für die 30 Gäste
zubereiteten. Nach drei Stunden feiern,
basteln, spielen und essen haben alle erfahren: Gott ist wie
eine Mutter
oder wie ein Vater: freut sich über jede und jeden, der
zurückkehrt, trägt
nicht nach, macht keine Vorwürfe, sondern freut sich so, dass
es sogar ein Fest
gibt!
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