Presbyteriumswochenende zum Thema „Gottesdienst“

Am ersten Presbyteriumswochenende nach über eineinhalb Jahrzehnten stand das Thema „Gottesdienst“ im Vordergrund. Zwei Tage nahm sich das Persbyterium Zeit und fuhr nach Wuppertal ins Tagungshaus der Vereinten Evangelischen Mission (VEM).
Einen ersten Überblick über die vielen unterschiedlichen Gottesdienste (sonntags um 10, KiBiMo, zu Festtagen, MiniGo, Kantatengodi, Konfirmationen, Kindergarten-Schule-Altenheime, Trauungen, Trostgottesdienste und noch viel mehr) und die verschiedenen Gottesdienstorte gewann das Presbyterium mittels eines Gottesdienst-„Stadtplans“.



Egal ob man selten (vielleicht auch nur bei Beerdigungen), sporadisch, immer wieder mal, zu besonderen Anlässen, regelmäßig und Sonntag für Sonntag an einem Gottesdienst teilnimmt, etwa dreiviertel aller Kirchenmitglieder sagen, dass Gottesdienste zu feiern eine wesentliche Aufgabe der Kirche sei. Gottesdienst ist die „Quelle“ christlichen Lebens, denn es ist Dienst Gottes an uns Menschen. Gottesdienste haben ihren Sinn in sich selbst.
Neben theologischen Gedanken, stand im Zentrum des Wochenendes der Austausch über den „gewöhnlichen“ Gottesdienst. „Gewöhnlich“ ist im positiven Sinn: a) Der Gottesdienst entspricht der Gewohnheit, d.h. alle – alle können sich darauf verlassen, dass er sonntags um 10.00 Uhr in der Ev. Christuskirche stattfindet und b) findet er immer wieder in vertrauter Weise statt.
Ein „gewöhnlicher“ Gottesdienst wurde dann auch am Sonntagmorgen in der evang. Hauptkirche Sonnborn mit Kurrendegesang und „ungewöhnlichen“ Geräuschen (direkt vor der Kirche fährt die Schwebebahn) gefeiert.
Am Nachmittag des zweiten Tages gab es noch eine Einführung in das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF), mit dem zum 1.1.2015 die kaufmännische Buchhaltung an die Stelle der Kameralistik tritt.

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