Ein Gedanke im Dezember 2013

Gott kommt uns Menschen nah, davon erzählt die Weihnachtsgeschichte

schmitz-jeromin


Pfarrerinn Ilona Schmitz-Jeromin

Wie kommt Gott den Menschen nah?

In denen, die abseits lebten, die in der Gesellschaft nicht viel galten, in den Gesichtern der Hirten spiegelte sich der Friedensruf. Wer ist uns heute „Hirte“? In wem erkennen wir dieses tiefe Verlangen nach Gerechtigkeit? Wie kommt Gott den Menschen nah? In denen, die suchten, die sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden gaben, in den Weisen aus dem Morgenland machte sich die frohe Botschaft auf den Weg. Wer ist heute „weise“ für uns? Mit wem teilen wir Fragen und Antworten?

Wie kommt Gott den Menschen nah?

In denen, die bedürftig sind, in den Kleinen, die nur in unserer Zärtlichkeit groß werden können, im dem Kind Jesus leuchtet uns das Licht der Liebe. Wer ist heute „Christkind“ für uns? Wer braucht unsere Zuwendung?

Wie kommt Gott den Menschen nah?

In uns selbst, in unserem Streben nach Frieden und Gerechtigkeit, in eigenen Zweifeln, im eigenen Staunen, in unserem „KleinSein“ und unserer Bedürftigkeit – manchmal kommt Gott in unsere Lebenszeit.

Wir erinnern daran zu Weihnachten, wir feiern es wieder neu und wir dürfen in das neue

Jahr gehen unter der Zusage der Jahreslosung für 2014:

»Gott nahe zu sein ist mein Glück .« Psalm 73,28 (e)

Eine gute Adventszeit, frohe Weihnachten

und ein gesegnetes neues Jahr in der Nähe Gottes wünsche ich.

Ilona Schmitz-Jeromin                                                                                            (Dezember 2013)

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