Brief an die Gemeinde zum Thema Jugendverbund

Neuer Jugendverbund der Ev. Christus-, Luther- und
Markus-Kirchengemeinde

michaela-breihanLiebe Gemeinde!

Als zuständige Pfarrerin für die Kinder- und Jugendarbeit möchte ich, Michaela Breihan, Sie an dieser Stelle über Neuerungen in der Kinderund Jugendarbeit informieren.

Unsere Ev. Kinder- und Jugendarbeit hat sich strukturell neu aufgestellt. Wir kooperieren auf diesem Arbeitsgebiet seit Anfang des Jahres mit der Evangelischen Luther- und Markus-Kirchengemeinde.

Für diese Kooperation war es notwendig, ein neues Gebilde zu gründen und zwar einen Jugendverbund. Für diesen Jugendverbund musste eigens eine Satzung erstellt werden, die zum Redaktionsschluss leider noch nicht vom Landeskirchenamt bestätigt worden ist. Wir mussten noch einige Formulierungen verändern, aber nichts Grundsätzliches mehr.

Dieser Verbund setzt sich zusammen aus einem Fachausschuss, der die Arbeit der Jugendleiterinnen begleitet, Ziele mit ihnen entwickelt und verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner in den Sozialräumen Oberhausen – Mitte und – Ost sein will. Die Presbyterien entsenden jeweils drei Personen in den Fachausschuss, davon sollte eine Person Mitglied des Jugendausschusses und unter 27 Jahre alt sein. Bei uns sind das z.Zt. Presbyterin Ute Grunow, Vincent Castor aus dem Jugendausschuss und Pfarrerin Michaela Breihan.

Die Geschäftsführung bildet sozusagen der Vorstand, z.Zt. bestehend aus Pfarrer Thomas Goeke, Katharina Venghaus und meiner Person, Pfarrerin Michaela Breihan. Für ein Jahr, also bis Ende 2013, habe ich auch den Vorsitz des Fachausschusses inne.

„Wenn wir jetzt zusammen arbeiten, bei wem sind dann unsere Jugendleiterinnen angestellt?“, werden sich einige von Ihnen vielleicht fragen.

Wir drei Gemeinden haben uns in einem Prozess darauf geeinigt, dass wir als Ev. Christus- Kirchengemeinde Anstellungsträger sind, d.h. fortan sind dann auch die Jugendleiterin Michaela Leyendecker aus der Markus-Kchengemeinde und die Jugendleiterin Renate Schwarz aus der Luther- Kirchengemeinde neben Ute Folly und Stefanie Türk Mitarbeiterinnen der Ev. Christus- Kirchengemeinde.

Werden wir dann unsere Jugendleiterin vor Ort nicht mehr so oft sehen?

Doch, schwerpunktmäßig arbeiten die Jugendleiterinnen an ihren vertrauten „Einsatzorten“ und die Öffnungszeiten der offenen Türen werden wie bisher so bleiben!

Wenn alles beim Alten bleibt, was ist dann der Vorteil und das Neue des Jugendverbundes?

Es wird Altbewährtes und Neues geben.

Das Neue muss sich mit der Zeit entwickeln.

Es gab vor der Gründung des Verbundes schon einzelne Kooperationen. So wurde die Churchnight am Reformationstag gemeinsam von der Christus- und Markus-Kirchengemeinde durchgeführt. Dieses Jahr werden die Jugenlichen der Luther-Kirchengemeinde mit dabei sein!

Obwohl wir drei Gemeinden unsere Finanzen zusammengelegt haben, ist etrotzdem nicht möglich, in allen Gemeinden eine volle Stelle einzurichten.

Durch die Kooperation konnte Stefanie Türk ihre Stunden aufstocken und wird jetzt neu eine Kindergruppe in der Luther-Kirchengemeinde in Bermensfeld leiten.

Im November wird für die ehrenamtlichen JugendmitarbeiterInnen aller drGemeinden ein gemeinsames Fortbildungswochenende stattfinden. So lenen sich die Jugendlichen des Verbundes untereinander kennen, erfahren wie was in den anderen Gemeinden abläuft. Das kann sehr spannend werden.

Die Konfirmandenfreizeit der Luther-Kirchengemeinde während der Osterfrien 2014 wird Michaela Leyendecker als Jugendleiterin und Gemeindepädgogin mitbegleiten.

Sie merken, liebe Leserin, dass die Jugendleiterinnen mit ihren speziellen Kompetenzen bestimmte Veranstaltungen und Projekte durchführen und bgleiten werden und so in jeder Gemeinde für die Kinder und Jugendlichen damit präsent sein werden.

Am Sonntag, den 13. Oktober 2013 werden die Mitglieder des Fachausschusses zusammen mit den Jugendleiterinnen sich einen halben Tag Zeit nehmen und eine gemeinsame Konzeption für die Arbeit innerhalb des Jugendverbundes entwickeln. Es ist ein Prozess, der über diesen Tag hinaus weitergehen wird.

Darüber werden Sie/werdet Ihr im nächsten Gemeindebrief dann mehr erfahren.

 

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